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Ein Florianimonster? Halloween?

by admin last modified 2007-02-07 18:51

Man kennt ja das nette Prinzip "Heiliger St. Florian, verschon' mein Haus, zünd' ein anderes an". Hoffentlich ist es nur ein Kommunikationsfehler, der zu jenem Artikel in der Grazer Woche führte, in dem der Geschäftsführer der Grazer Parkraummanagement GmbH mit den Worten, "eine Alternative" sei "ein großer (Park-, Anmerkg. d. Red.) Platz in Fölling" zitiert wird.

Der Artikel (s. Faksimile) erweckt den Eindruck, als würden die Verantwortlichen die Botschaft noch immer nicht verstanden haben: Nicht der Standort, das Projekt (ein großer P&R in Mariatrost) war und ist falsch. Die Verlegung des Standortes weg von den Tannhofsiedlungen nach Fölling wäre nichts anderes als die Anwendung des Floriani-Prinzips. Die Plattform Mariatrost versuchte von Anbeginn klar zu machen, dass es ihr nicht, wie von manchen Verantwortungsträgern (?) suggeriert, um die Partikularinteressen einzelner Anwohner geht, sondern um eine zukunftsweisende Verkehrspolitik, die endlich vernünftige und wirksame Maßnahmen gegen die Verkehrslawine in unserem Bezirk unternimmt. Die Verlegung der Monstergarage von einem in den anderen Winkel Mariatrosts ist sicherlich keine geeignete Maßnahme.

Die Plattfrm Mariatrost sprach sich immer für einen kleinen Gratisparkplatz samt Anbindung an den ÖV beim neuen Sportplatz aus, in einer Größe, die mit den zu erwartenden Besucherzahlen an der Sportstätte korrespondiert, womit eine vernünftige Mehrfachnutzung des Parkplatzes gewährleistet wäre. Das jedoch nur als eine allererste Maßnahme in einem Gesamtkonzept, das naturgemäß nur die Reduktion des gesamten Individualverkehrs im Korridor, nicht aber dessen Umleitung oder 'Deponierung' im Bezirk Mariatrost.

Aber wie gesagt, es ist Halloween und da hat sich in den letzten Jahren auch in Europa der Brauch, andere zu erschrecken, breit gemacht. Hoffen wir also, dass es sich bei dieser Meldung, wenn schon nicht um einen reinen Irrtum, so doch nur um eine Halloween-Ente handelt.