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Wir lassen keine Keile in die Mariatroster Bevölkerung treiben

by admin last modified 2007-02-07 17:51

Die Plattform Mariatrost verwehrt sich vehement gegen Versuche, einzelne Bevölkerungsschichten und -gruppen des Bezirks Mariatrost zum Zwecke der Durchsetzung politischer Partikularinteressen gegeneinander auszuspielen.

Um es noch einmal deutlich zu machen: die Plattform Mariatrost ist keinerlei Partei oder sonstiger politischer Bewegung zugetan. Unser Anliegen ist es, die hohe Lebensqualität des Bezirks zu erhalten bzw. weiter zu verbessern. Dies kann jedoch niemals durch ein Gegeneinander einzelen Bevölkerungsgruppen, sondern nur durch sachliche, nicht parteipolitisch präjudizierte Diskussion erfolgen. Versuchen, dies durch gezielte Teil -oder Falschinformation oder auch Aufwiegelung einzelner Bevölkerungsgruppen zu erreichen, muss daher von allen, denen dieser Bezirk am Herzen liegt, entschieden entgegengetreten werden.

Warum wir dies so betonen ?
Weil Bezirksvorsteher E. Wurzinger scheinbar genau das versuchte, indem er verschiedene Einladungen an (offensichtlich) verschiedene Teile der mariatroster Bevölkerung versandte:
  • "Bewohner im Nahbereich der Mariatrosterstraße", mit dem Ersuchen um "zahlreiche Teilnahme" und "aktive Beteiligung an der Lösung dieser (Amkg. Red. Vekehrs-) Problematik" (s. Faksimile)
  • "Bewohner der Tannhofsiedlung", mit der Bitte um "sachliche Diskussion" (s. Faksimile)
  • "Repräsentanten des Bezirks Mariatrost", mit dem Hinweis, dass "leider ... im Vorfeld ... Ängste in der Bevölkerung geschürt" wurden und man sich weiters "über Ihre ... Meinung zu diesem Projekt sehr freuen" würde (s. Faksimile)
  • Alle anderen Einwohner des Bezirks, die sich offensichtlich weder an einer Lösung beteiligen, noch diskutieren, noch Ihre Meinug kundtun dürfen, ja, die sich nicht einmal informieren konnten, da sie NICHT eingeladen wurden.

Dies ist eine Vorgehensweise, die uns absolut nicht tolerabel erscheint, da es sich offenbar um den Versuch handelt, verschiedene Klassen von Mariatrostern zu schaffen und diese nach Möglichkeit dann gegeneinander auszuspielen, ein Versuch, der leider in Einzelfällen auch schon auf fruchtbaren Boden fiel. Wenn dieses Vorgehen nicht in böser Absicht gewählt wurde, so war es zumindest zutiefst ungeschickt.