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Gesprächsrunde bei SR Rüsch

by admin last modified 2007-02-07 18:51

Am Montag, 28.2.2005 fand auf Einladung des für Verkehrsfragen zuständigen Stadtrats DI Dr. Gerhard Rüsch eine weitere Gesprächsrunde zum Thema Verkehrsproblematik in Mariatrost statt, die von allen Beteiligten übereinstimmend als sehr positiv und konstruktiv empfunden wurde.

An diesem Treffen nahmen STR DI Dr. Rüsch, DI Fischer (neuer Leiter der Abteilung für Verkehrsplanung) und Dir. Janezic (GPG) einerseits, sowie 8 Vertreter der Plattform Mariatrost und einige Anrainer, darunter auch BV Wurzinger, BR Univ.-Prof. DI Dr. Hofman-Wellenhof und Mag. Mittlinger (Direktor des Bildungshauses Mariatrost) andererseits, teil. STR Rüsch präsentierte zu Beginn die Themen, die aus der Vorstellung der Alternativen in der 1. Sitzung im September 2004 resultierten und weiterverfolgt wurden. Er bekräftigte dabei auch, dass das vorjährige Projekt am Fuße des Kirchbergs – das ja im Gemeinderat abgelehnt wurde - endgültig fallen gelassen wurde und sich die Arbeit auf die angedachten Alternativen richtet. Die anwesenden Experten wurden aufgefordert, ihre Ansicht zu den fogenden Punkten einzubringen:

a)Kleinere P+R-Plätze entlang des Korridors Graz-Weiz
b)Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 bis Fölling
c)P+R-Anlage bei Sportplatz in Fölling und Buslinie dorthin

Zum ersten Punkt berichtete Dir. Janezic von einer Befahrung des Korridors mit dem GR Candussi (die Grünen), wobei er 3-4 mögliche Plätze vorfand, diese seiner Meinung nach aber nicht wirtschaftlich wären. Die Vertreter der Plattform machten noch einmal deutlich, dass die quellennahe Erfassung des Pendlerstroms an den Zubringereinmündungen und der Ausbau der Buslinie im gesamten Korridor die ökologisch beste Lösung för das Mariatrostertal sei, wenngleich die Finanzierung eine regionale Herausforderung wäre.

Zum Punkt b) verwies DI Fischer auf die fehlenden Vorarbeiten und die extrem hohen Kosten einer Verlängerung der Linie 1 und STR Rüsch beteuerte, dass dieses Unterfangen derzeit nicht unter den 10 vom Verkehrsausschuss als vorrangig angesehenen Projekten eingestuft ist. Man räumte aber ein, dass der schienengebundene ÖV für einen P+R-Platz und für das Siedlungsgebiet in Fölling eine sinnvolle Erschließung wäre. Dabei könnte laut Verkehrsplanung eine Variante um den Kirchberg herum am ehesten verwirklicht werden.

Punkt c) – der Bau einer P+R-Anlage beim Sportplatz in Fölling und seine Erschließung durch eine Buslinie - wurde sowohl von den Experten als auch von der politischen Seite als rasch zu verwirklichende Lösung gesehen. Dir. Janezic versicherte den Vertretern der Plattform, dass man eine dem Pendlerstrom und der Akzeptanz einer solchen Anlage angepasste Größe anstreben werde und eine eingehende Verkehrsbefragung an der Stadtgrenze die Grundlage dafür schaffen soll. Als Buslinie würde sich die Verlängerung der Linie 39 oder 58 anbieten, die Kosten müssten aber noch erhoben werden. DI Fischer schätzt einen Aufwand von ca. EUR 800.000,-. wobei die neue Buslinie der Erschließung des Bezirks hinter dem Kirchberg dienen und ab der Volksschule Mariatrost als Schnellbus bis Mariagrün (nur 1 Haltestelle bei der Schule in St. Johann) geführt werden könnte.

Die Mitglieder der Plattform freuen sich, dass eine der von ihnen angestrebten Alternativen (siehe Link) weiter verfolgt wird und wir sind zuversichtlich, dass nun auch das dafür notwendige Geld aus der Bewirtschaftung der blauen Zonen und durch Förderungen von Land und Bund zur Verfügung gestellt werden.

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