Diskussion von Plattform-Mitgliedern mit SR DI Dr. G. Rüsch
Am Do., 9. Sept. 2004 kam es zu einem Treffen zwischen SR Rüsch und Vertretern der Plattform Mariatrost. Was ursprünglich nur als Präsentation der Detailstudien zum P&R Projekt in Mariatrost gedacht war, entwickelte sich zu einer angeregten Diskussion über das Projekt und etwaige Alternativen.
SR Rüsch stellte gleich zu Beginn die Frage, ob es Sinn macht, über ein etwaig modifiziertes Projekt am Standort Ortszentrum Mariatrost zu diskutieren, oder ob die Diskussion sofort in Richtung angedachte Altenativen gehen soll, bzw. ob vor der Diskaussion die anwesenden Experten die Detailstudien präsentieren sollten. Zum ersten Punkt machten die Vertreter der Plattform noch einmal deutlich, dass sie nicht die Ausführung des Projektes, sondern das Projekt als solches als prinzipiell falsch betrachten, die zweite Frage wurde in dem Sinn geregelt, dass man übereinkam, zuerst die Diskussion zu führen und danach die Studien der Experten, die sich naturgemäß rein auf das abgelehnte Projekt bezogen und daher für die Diskussion irrelevant waren, präsentieren zu lassen.
SR Rüsch eröffnete die Diskussion mit der Aussage, er würde das Projekt P&R Mariatrost nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchzusetzen versuchen, "das Projekt aber jedenfalls im Hinterkopf behalten". Weiters verwies er auf den prekären Ist-Zustand, räumte aber ein, dass mit dem Projekt keine essentielle Verbesserung der Situation zu erwarten ist, da der Status Quo aufgrund der prognostizierten Steigerungsraten des Individualverkers in 2-3 Jahren wieder erreicht werden wird.
Die anwesenden Mitglieder der Plattform präsentierten danach einige, in mehreren Etappen verwirklichbare, Alternativen (siehe Link), die sich in eine (über-)regionale Verkehrs-Gesamtlösung einbinden lassen bzw. Teil einer solchen Lösung sind. Die vorgebrachten Lösungsansätze wurden von SR Rüsch und seinem Team ebenso wie die wichtigsten Bewertungskriterien notiert und werden in nächster Zukunft einer Evaluierung zugeführt. Dabei versicherte SR Rüsch auf Nachfrage, keine Aktivitäten zum Projekt P&R in Mariatrost zu setzen, bevor diese Alternativen 'auf Herz und Nieren' geprüft wurden.
Ein weiterer Gesprächstermin, nach einer Prüfung der Alternativen (angedacht wurde dafür ein Frist von 3-4 Wochen) wurde jedenfalls vereinbart.
Ein interessantes Detail lieferte danach der Klimaexperte Prof. Lazar, der die Emmissions- und Immissions-Implikationen des Projektes P&R in Mariatrost untersuchte. Prof. Lazar kommt in seinem Gutachten zum Schluss, dass das Projekt, so wie es bei der Erstinformation am 6.7.2004 präsentiert wurde, aus Gründen des Immissionsschutzes nicht zulässig wäre. Um die Belastung der Umgebung des geplanten Parkhauses in einem verträglichen Rahmen zu halten, wären 2 Abluftkamine von jeweils 20m Höhe notwendig. Dies käme architektonisch wohl einer Persiflage auf die Basilika Mariatrost in deren unmittelbarer Nähe gleich ...
Die Plattform Mariatrost bleibt jedenfalls bei ihrem strikten Nein zu diesem Projekt, da sich an der Ausgangslage, dass das Projekt als solches nicht zielführend ist, nichts geändert hat.
SR Rüsch eröffnete die Diskussion mit der Aussage, er würde das Projekt P&R Mariatrost nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchzusetzen versuchen, "das Projekt aber jedenfalls im Hinterkopf behalten". Weiters verwies er auf den prekären Ist-Zustand, räumte aber ein, dass mit dem Projekt keine essentielle Verbesserung der Situation zu erwarten ist, da der Status Quo aufgrund der prognostizierten Steigerungsraten des Individualverkers in 2-3 Jahren wieder erreicht werden wird.
Die anwesenden Mitglieder der Plattform präsentierten danach einige, in mehreren Etappen verwirklichbare, Alternativen (siehe Link), die sich in eine (über-)regionale Verkehrs-Gesamtlösung einbinden lassen bzw. Teil einer solchen Lösung sind. Die vorgebrachten Lösungsansätze wurden von SR Rüsch und seinem Team ebenso wie die wichtigsten Bewertungskriterien notiert und werden in nächster Zukunft einer Evaluierung zugeführt. Dabei versicherte SR Rüsch auf Nachfrage, keine Aktivitäten zum Projekt P&R in Mariatrost zu setzen, bevor diese Alternativen 'auf Herz und Nieren' geprüft wurden.
Ein weiterer Gesprächstermin, nach einer Prüfung der Alternativen (angedacht wurde dafür ein Frist von 3-4 Wochen) wurde jedenfalls vereinbart.
Ein interessantes Detail lieferte danach der Klimaexperte Prof. Lazar, der die Emmissions- und Immissions-Implikationen des Projektes P&R in Mariatrost untersuchte. Prof. Lazar kommt in seinem Gutachten zum Schluss, dass das Projekt, so wie es bei der Erstinformation am 6.7.2004 präsentiert wurde, aus Gründen des Immissionsschutzes nicht zulässig wäre. Um die Belastung der Umgebung des geplanten Parkhauses in einem verträglichen Rahmen zu halten, wären 2 Abluftkamine von jeweils 20m Höhe notwendig. Dies käme architektonisch wohl einer Persiflage auf die Basilika Mariatrost in deren unmittelbarer Nähe gleich ...
Die Plattform Mariatrost bleibt jedenfalls bei ihrem strikten Nein zu diesem Projekt, da sich an der Ausgangslage, dass das Projekt als solches nicht zielführend ist, nichts geändert hat.